Klimaerwärmung mit nachhaltigen Anlagen begrenzen

Thema der Woche vom 20. November 2018

Die Erhebung einer CO2-Abgabe auf Brennstoffe bei Haushalten und in der Wirtschaft hat zu deutlichen Emissionsreduktionen geführt (Angaben in Millionen Tonnen). Quelle: BAFU, Ecoplan

CO2-Abgabe zeigt Wirkung

Die Erhebung einer CO2-Abgabe auf Brennstoffe bei Haushalten und in der Wirtschaft hat zu deutlichen Emissionsreduktionen geführt (Angaben in Millionen Tonnen). Quelle: BAFU, Ecoplan

Die ökonomischen Herausforderungen des Klimawandels sind mit der Vergabe des Wirtschaftsnobelpreises an William D. Nordhaus stärker ins Rampenlicht gerückt. Mit nachhaltigen Investitionen lassen sich die negativen Auswirkungen des Wirtschaftswachstums auf die Umwelt verringern.

Die Arbeiten von Nordhaus zur Ökonomie des Klimawandels leisten einen wichtigen Beitrag zum Verständnis, wie eine nachhaltig wachsende Wirtschaft aussehen kann. Der Yale-Professor zeigt auf, dass eine Wechselwirkung zwischen Klimawandel und Wirtschaftswachstum besteht. So ist der seit Beginn der Industrialisierung zu verzeichnende globale Temperaturanstieg auf die höhere Wirtschaftsaktivität respektive die höhere Emission von Kohlendioxid (CO2) zurückzuführen. 

Mit den von Nordhaus entwickelten Modellen zum Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Umwelt lassen sich politische Vorhaben bezüglich ihrer Wirksamkeit abschätzen. Als eine der effizientesten Massnahme hebt er die CO2-Steuer hervor. In der Schweiz haben Wirtschaft und Haushalte aufgrund dieser Lenkungssteuer ihre Emissionen in den vergangenen Jahren deutlich verringert, wie eine Untersuchung des Bundesamts für Umwelt zeigt (siehe Grafik).

Nicht nur die Auszeichnung von Nordhaus heizte die Diskussionen um den CO2-Ausstoss an. Auch der Anfang Oktober vorgestellte Bericht des UN-Klimarats beschäftigt sich intensiv mit den Folgen einer Erderwärmung um 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter – im Pariser Klimaabkommen von 2015 spielt diese Zahl eine grosse Rolle. Gemäss dem UN-Bericht wird dieser Temperaturanstieg zwischen 2030 und 2052 erreicht werden – sofern er so schnell voranschreitet wie jetzt.

Innovationen im Bereich Ressourceneffizienz

Die Herausforderungen des Klimawandels stossen auf der anderen Seite Innovationen im Bereich Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaftswachstum an. Ein konkretes Beispiel sind Innovationen im Bereich Ressourceneffizienz. So kann künstliche Intelligenz in elektrischen Fahrzeugen helfen, das Fahren effizienter zu gestalten und dadurch Ressourcen zu schonen. Kürzere und präzisere Routenvorschläge oder auch der ökonomische Umgang mit Start- und Stopphäufigkeiten sind weitere Anwendungsgebiete.

Anlegern bietet sich die interessante Möglichkeit, mittels thematischen Anlagefonds in diese Bereiche zu investieren. Auch das VZ VermögensZentrum berücksichtigt in seiner Anlageauswahl solche Themen. Doch nicht nur das: Nebst der Umweltdimension gelangen auch soziale und unternehmerische Aspekte als Auswahlkriterien in den Anlageprozess. Dieser Ansatz bietet eine ganzheitliche Herangehensweise an das Nachhaltigkeitsthema. Im Mandat Vermögensverwaltung mit nachhaltiger Fondsselektion wählt das VZ mittels eines Scores diejenigen Anlagen, die bezüglich ökologischer, sozialer und unternehmerischer Verantwortung überdurchschnittlich abschneiden.

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