Newsletter vom 7. Februar 2018

Die aktuelle Lage

Weltweit erlitten die Börsen in den letzten Tagen grosse Verluste – trotz guter Konjunktur- und Unternehmenszahlen.

Auslöser sind Inflationsängste. Anleger fürchten, dass die amerikanische Notenbank Fed die Zinsen schneller erhöhen werde als bisher angenommen. Steigende Zinsen erhöhen die Kapitalkosten der Unternehmen und können sich so negativ auf die Kurse an den Kapitalmärkten auswirken.

Seit längerem werden auch die Kurse für Kryptowährungen arg abgestraft. So ist etwa der Bitcoin-Kurs deutlich unter die Marke von 7000 Dollar gefallen.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat Behörden weltweit aufgerufen, Kryptowährungen wie Bitcoin stärker ins Visier zu nehmen.

Nach fast 20-stündigen Beratungen sollen sich in Deutschland CDU, CSU und SPD in ihren Koalitionsgesprächen geeinigt haben.

Grössere Korrekturen gibt es immer wieder

Auch wenn die Kursverluste von den letzten Tagen bei so manchem Anleger für Nervosität sorgten, sind sie keine Seltenheit. In den letzten fünf Jahren kam es fast 20 Mal vor, dass die Kurse um zwei Prozent oder mehr an einem Tag gefallen sind. Zuletzt war dies Anfang September 2016 der Fall.

Quelle: Bloomberg, Daten per 6. Februar 2018

S&P Kursentwicklung in USD

Auch wenn die Kursverluste von den letzten Tagen bei so manchem Anleger für Nervosität sorgten, sind sie keine Seltenheit. In den letzten fünf Jahren kam es fast 20 Mal vor, dass die Kurse um zwei Prozent oder mehr an einem Tag gefallen sind. Zuletzt war dies Anfang September 2016 der Fall.

Quelle: Bloomberg, Daten per 6. Februar 2018
Auch wenn die Kursverluste von den letzten Tagen bei so manchem Anleger für Nervosität sorgten, sind sie keine Seltenheit. In den letzten fünf Jahren kam es fast 20 Mal vor, dass die Kurse um zwei Prozent oder mehr an einem Tag gefallen sind. Zuletzt war dies Anfang September 2016 der Fall.

Der amerikanische Aktienmarkt entwickelte sich in den letzten 15 Monaten stets positiv. Allein in diesem Januar stieg der S&P 500 um fast 6 Prozent (in USD).  

Am intakten Fundamentalbild hat sich trotz des jüngsten Einbruchs nichts geändert. Die Unternehmen weisen robuste Ergebnisse aus und das globale Konjunkturbild präsentiert sich weiterhin stark.

Die meisten Analysten und Ökonomen mahnen deshalb auch zur Ruhe. Sie gehen davon aus, dass es sich aktuell um eine „gesunde Konsolidierung“ handelt.

Der aktuelle Rücksetzer könnte für Anleger einen günstigen Einstiegszeitpunkt darstellen.

Bereits gestern und heute Morgen starteten die meisten Börsen wieder positiv in den Handelstag.

Ausblick

Währung: Nach längerer Talfahrt gewinnt der Dollar gegenüber dem Franken und dem Euro wieder leicht an Stärke. So gab es zeitweise für einen Dollar fast 0.94 Franken. Ein Euro kostete zwischenzeitlich noch 1.23 Dollar nachdem der Kurs vergangene Woche noch bei 1.25 Dollar lag.

Konjunktur I: Die Stimmung der Unternehmen in der Eurozone hat den höchsten Stand seit fast zwölf Jahren erreicht. Der Markit-Einkaufsmanagerindex stieg im Januar auf 58.8 Punkte, wie das zuständige Forschungsinstitut Instituts IHS Markit mitteilte. Der Indikator kletterte damit weiter über die sogenannte Expansionsschwelle von 50 Punkten. Werte oberhalb der Marke deuten auf Wachstum hin.

Konjunktur II: In China hat die herstellende Industrie einen guten Start ins neue Jahr erwischt. Der Einkaufsmanagerindex des Wirtschaftsmagazins Caixin zeigte sich im Januar mit 51.5 Punkten unverändert gegenüber dem Vormonat.

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