Newsletter vom 14. Juni 2017

Die aktuelle Lage

Einschätzungen von Analysten zu den hohen Bewertungen des US-Technologiesektors haben den US-Technologieindex Nasdaq Ende letzter Woche unter Druck gesetzt.

Die Gewinnmitnahmen in Technologietiteln setzten sich Anfang Woche in Asien und Europa fort. Bereits am Montag setzte allerdings eine Erholung ein.

Kommentatoren haben den Wahlausgang im Vereinigten Königreich als Votum gegen einen harten Brexit bezeichnet. Die konservative Partei von Premierministerin Theresa May hat bei den Unterhauswahlen überraschend die absolute Mehrheit eingebüsst.

Der neue französische Präsident Emmanuel Macron hat den ersten Wahlgang der Parlamentswahlen gewonnen. Seine Partei La République en Marche steuert im zweiten Wahlgang am kommenden Sonntag auf eine komfortable Mehrheit in der Nationalversammlung hin.

Das ZEW-Barometer für die Konjunkturerwartungen in den nächsten sechs Monaten in Deutschland fiel im Juni überraschend um 2.0 auf 18.6 Punkte.

Die Aussichten für die KMU in der Schweiz haben sich deutlich verbessert. Das KMU-Barometer der Grossbank UBS stieg zwischen Januar und April auf +0.49 von -0.39 Punkte.

EZB sieht weniger Risiken für die europäische Wirtschaft

Die EZB hat ihre Inflationsprognosen gegenüber März gesenkt, Grund sind die tiefen Energiepreise. Die Wachstumsprognosen hat die EZB leicht angehoben.

Inflations- und Wachstumsprognosen der EZB

Inflations- und Wachstumsprognosen der EZB
Die EZB hat ihre Inflationsprognosen gegenüber März gesenkt, Grund sind die tiefen Energiepreise. Die Wachstumsprognosen hat die EZB leicht angehoben.
Quelle: EZB
EZB-Präsident Mario Draghi ist optimistisch, was das Wirtschaftswachstum in der Währungsunion betrifft. Zu den nächsten geldpolitischen Schritten der Europäischen Zentralbank hält er sich aber weiterhin bedeckt.

Draghi sagte nach dem jüngsten Treffen des EZB-Zinsgremiums, dass die Leitzinsen nicht mehr tiefer sinken dürften. Sie würden aber auch nach dem Ende des Anleihenkaufprogramms frühestens Ende 2017 auf tiefem Niveau verbleiben.

Draghi betonte die nochmals verbesserte Wirtschaftslage in der Eurozone. Die Risiken bezeichnete er neu als «ausgeglichen», bisher benannte er sie jeweils als «abwärtsgerichtet».

Die EZB hat ihre Inflationsprognosen gegenüber März gesenkt, Grund sind die tiefen Energiepreise. Die Wachstumsprognosen hat die EZB leicht angehoben (siehe Grafik).

Eine Zinserhöhung in der Eurozone ist frühestens im zweiten Halbjahr 2018 zu erwarten. Um den Franken gegenüber dem Euro nicht weiter erstarken zu lassen, dürfte auch die Schweizerische Nationalbank ihren Leitzins nicht vorher anzuheben beginnen.

Ausblick

Diese Woche fällen drei wichtige Notenbanken ihre Zinsentscheide: die Bank of England, die Bank of Japan und die US-Notenbank FED.

Während von der britischen und der japanischen Notenbank keine Anpassung der Leitzinsen zu erwarten ist, wäre das Ausbleiben des zweiten US-Zinsschrittes im laufenden Jahr ein grosse Überraschung.

Die Marktteilnehmer erwarten, gemessen an den Zins-Futures, mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 98 Prozent, dass die FED den Leitzins heute Mittwoch von 1 auf 1.25 Prozent anheben wird.

Spannender dürften deshalb das Statement von FED-Chefin Janet Yellen und der Zinsausblick werden. Nachdem sich wichtige US-Konjunkturindikatoren in letzter Zeit abgeschwächt haben, könnte die FED allenfalls einen gemächlicheren Zinspfad signalisieren. Bis anhin hat die US-Notenbank drei Zinserhöhungen für 2017 in Aussicht gestellt.

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