Newsletter vom 12. Juli 2017

Die aktuelle Lage

Der amerikanische Aktienmarkt bewegte sich in den vergangenen Tagen seitwärts. Das nochmalige Aufkochen der Russlandaffäre rundum US-Präsident Donald Trump belastete kurzzeitig den S&P 500 Index.

Zudem fokussieren sich derzeit viele Investoren auf die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen und halten sich mit Käufen oder Verkäufen zurück.

Das Gipfeltreffen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer vom Wochenende in Hamburg hat zu diversen Beschlüssen geführt, u.a. im Bereich Finanzen, zur Zusammenarbeit unter den Mitgliedern und in Klimafragen.

Die Sichteinlagen der Schweizerischen Nationalbank zeigen, dass die SNB seit den Wahlen in Frankreich weniger intervenieren musste.

Der monatliche US-Arbeitsmarktbericht für den Juni wurde vom Markt positiv aufgenommen. Die Anzahl der Beschäftigen ist stärker gestiegen als erwartet. Ausserdem wurden Vormonatszahlen zu den neu geschaffenen Stellen nach oben revidiert.

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz ist gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft im Juni um 0,1 Prozent auf 3,0 Prozent gesunken. Saisonbereinigt hält sie sich stabil auf 3,2 Prozent.

Unternehmensanleihen profitieren im aktuellen Zinsumfeld

Die Rendite der 10-jährigen Schweizer Bundesobligation befindet sich sehr nahe am positiven Bereich. Jene der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe beträgt über 0,5 Prozent.

Unternehmens- versus Staatsanleihe

Unternehmens- versus Staatsanleihe
Die Rendite der 10-jährigen Schweizer Bundesobligation befindet sich sehr nahe am positiven Bereich. Jene der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe beträgt über 0,5 Prozent.
Quelle: Swiss Exchange, Bloomberg
Die Rendite der 10-jährigen Schweizer Bundesobligation befindet sich sehr nahe am positiven Bereich. Jene der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe beträgt über 0,5 Prozent.

Treibend für den globalen Zinsanstieg waren restriktivere Töne der führenden Zentralbanken EZB und Fed sowie die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle vom Juni.

Damit haben sich die Zinskurven vom Verflachungstrend abgewendet, was auf ein reflationäreres Umfeld hindeutet.

Infolge der markanten Erhöhung der langfristigen Renditen, sind Kurse unter Druck geraten.

Unternehmensanleihen haben dank ihrer Kreditkomponente und der relativ kürzeren Duration eine Outperformance gegenüber Staatsanleihen von 1,7 Prozent seit Jahresanfang erzielt.

Da davon auszugehen ist, dass die Zinsen moderat weiter steigen werden, ist Zurückhaltung bei Staatsanleihen angesagt, während Unternehmensanleihen einiges vom Zinsdruck wett machen können.

Ausblick

Anfang Woche erreichte der Wechselkurs zwischen Euro und Schweizer Franken erstmals seit September 2016 die Marke 1.10 Franken pro Euro.

Die Abnahme politischer Brisanz in Europa und solide Fundamentaldaten führen zum positiven Ausblick für die Anlageregion Europa. Auf Sektorenebene dürften vor allem diejenigen Werte outperformen, welche von einem Zinsanstieg profitieren, wie beispielsweise Finanztitel.

Die heutige Rede von Fed-Chefin Janet Yellen könnte die Zinsmärkte etwas bewegen. Es werden Aussagen zu bevorstehenden Leitzinsschritten und zur Bilanzreduktion der Notenbank erwartet.

Die angelaufene Berichtssaison der Unternehmenszahlen kann für positive Marktimpulse sorgen. Die Erwartungen sind positiv und hohe Bewertungen an den Aktienmärkten können teilweise entschärft werden.

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