Newsletter vom 1. November 2017

Die aktuelle Lage

In der Schweiz zieht die Konjunktur weiter an. So steigt das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle Kof der ETH Zürich um 3,0 Punkte auf 109,1 Zähler - so hoch wie letztes Mal im September 2010.

Experten erwarten kein Ende des Konjunkturbooms in Deutschland. Alles deute sowohl für dieses als auch für das nächste Jahr auf ein stabiles Wirtschaftswachstum hin, geben Volkswirte deutscher Grossbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur an. Vor allem Industrieunternehmen investieren wieder verstärkt in neue Maschinen und Produktionsanlagen.

Robust gibt sich zudem die US-Konjunktur. So ist die Wirtschaft im dritten Quartal auf das Gesamtjahr hochgerechnet erneut um drei Prozent gewachsen, wie das Wirtschaftsministerium vergange Woche mitteilte.

Gespannt erwarten Anleger die Ernennung des neuen FED-Vorsitzenden. Derzeit scheint Jerome Powell die wahrscheinlichste Wahl zu sein. In den letzten Jahren hat er bei geldpolitischen Entscheidungen immer gleich abgestimmt wie Janet Yellen. Sollte er gewählt werden, dürfte die Geldpolitik weiterhin „dovish“ bleiben, erhoffen sich die Marktteilnehmer.

Europäische Zentralbank (EZB) strafft Geldpolitik

Die europäische Zentralbank halbiert ab Januar 2018 das Volumen ihrer monatlichen Anleihekäufe auf netto 30 Milliarden Euro.

Notenbankbilanzen EZB vs. Fed (in Mrd.)

Notenbankbilanzen EZB vs. Fed (in Mrd.)
Die europäische Zentralbank halbiert ab Januar 2018 das Volumen ihrer monatlichen Anleihekäufe auf netto 30 Milliarden Euro.
Quelle: Bloomberg (Daten per 30.10.2017)
Die europäische Zentralbank halbiert ab Januar 2018 das Volumen ihrer monatlichen Anleihekäufe auf netto 30 Milliarden Euro.

Das Kaufprogramm wird demnach um neun Monate bis mindestens Ende September 2018 verlängert.

Das Volumen kann bei Bedarf erhöht oder der Zeitraum verlängert werden.

Der bisherige Leitzins bleibt unverändert bei null Prozent.

Es wird seitens EZB mit einer steigenden Nachfrage nach Europäischen Unternehmensanleihen gerechnet.

Verglichen mit der amerikanischen Notenbank liegt die EZB im Prozess der geldpolitischen Normalisierung rund vier Jahre zurück (siehe Grafik).

Die EZB steuert eine allmähliche geldpolitische Normalisierung an, auch wenn das Vorgehen weiterhinals „dovish“ angesehen wird. Ökonomen erwarten eine allfällige Zinserhöhung erst im Jahr 2019.

Langfristig ist zu erwarten, dass die Zinsen im Euroraum moderat steigen.

Ausblick

Geldpolitik: Für heute Abend steht noch die Zinssatzentscheidung der amerikanischen Notenbank Fed an. An den Märkten wird erwartet, dass die US-Notenbank bis zum Jahresende noch einmal die Zinsen erhöhen wird, allerdings erst bei der Sitzung vom 13. Dezember.

Konjunktur: Die Konjunktur in der Eurozone zieht weiter an. Wie die Europäische Kommission am Montag mitteilte, stieg der Geschäftsklima-Index um 0,9 auf 1,44 Punkte. Das ist das höchste Niveau seit Januar 2001.

Politik I: Die Situation in Spanien hat sich etwas entspannt. Die Zentralregierung in Madrid hat nun die Kontrolle über Katalonien übernommen, ohne dass Proteste dabei eskaliert wären.

Politik II: In China kann Xi Jinping im Rahmen des 19. Parteikongresses seine Machtposition festigen und erhält das Mandat, die Partei und das Land entlang der von ihm vorgezeichneten Linie zu regieren. Es ist davon auszugehen, dass Xi weiterhin nach dem Credo „starker Staat“ mit enger Kontrolle regiert.

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