Newsletter vom 11. Januar 2017

Die aktuelle Lage

Wichtige Aktienmärkte haben sich in den letzten Tagen mehrheitlich seitwärts entwickelt. Der Schweizer Markt legt weiter zu.

Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes der Eurozone ist im Dezember um 1.2 auf 54.9 Punkte gestiegen. Ein höherer Wert wurde letztmals im April 2011 verzeichnet.

Auch der Economic Sentiment Indicator, der die Stimmung in Unternehmen und privaten Haushalte der Eurozone misst, legte weiter zu und liegt nun auf dem höchsten Stand seit März 2011.

Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im November unverändert auf dem tiefsten Stand seit mehr als sieben Jahren geblieben. Sie lag wie schon im Oktober bei 9.8 Prozent.

Der US-Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin solid. Im Dezember sind 156'000 Stellen hinzugekommen. Das sind zwar etwas weniger Jobs als von Experten erwartet, dafür wurden die Daten der Vormonate nach oben revidiert.

Deutlich gestiegen sind in den USA die Löhne. Im Durchschnitt haben Amerikanerinnen und Amerikaner im Dezember 2.9 Prozent mehr verdient pro Stunde als vor einem Jahr. Das ist das stärkste Lohnwachstum seit 2009.

Die Schweizer Jahresteuerung betrug im Dezember 0.0 Prozent. Damit wurde erstmals seit Oktober 2014 keine Negativinflation mehr verzeichnet.

Schweizer Industrie wächst weiter

Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes der Schweiz ist im Dezember auf hohem Niveau leicht gesunken und liegt nach wie vor deutlich über der Expansionsmarke von 50 Punkten.

Einkaufsmanagerindex Schweiz

Einkaufsmanagerindex Schweiz
Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes der Schweiz ist im Dezember auf hohem Niveau leicht gesunken und liegt nach wie vor deutlich über der Expansionsmarke von 50 Punkten.
Quelle: Procure.ch
Der Einkaufsmanagerindex (PMI) des verarbeitenden Gewerbes der Schweiz hat sich im Dezember zwar leicht abgeschwächt, signalisiert mit 56 Punkten aber nach wie vor ein deutliches Wachstum.

Der PMI liegt 0.6 Punkte tiefer als im November, aber am oberen Ende der Analysten-Erwartungen. Werte über 50 Punkten lassen eine weitere Expansion der wirtschaftlichen Aktivität erwarten.

Positiv entwickelten sich vor allem die PMI-Subkomponenten Auftragseingang (60.3 Punkte) und Produktion (58.9 Punkte). Auch der Abbau der Vorproduktelager und die länger werdenden Lieferfristen deuten auf eine bessere Auslastung hin.

Nach wie vor schwach entwickelt sich der Bereich Beschäftigung. Er liegt mit 49.6 Zählern weiterhin unterhalb der Wachstumsschwelle.

Der Einkaufsmanagerindex sowie seine Subkomponenten zeigen, dass die Schweizer Industrie sich gut an den starken Schweizer Franken angepasst hat. Das Jahr 2017 dürfte dank den vollen Auftragsbüchern positiv starten. Die gute Ausgangslage der Industrie äussert sich auch in den Gewinnerwartungen der Small & Mid Caps. Mit einem grösseren Stellenaufbau in der Industrie ist aber nicht zu rechnen.

Ausblick

Seit der Wahl von Donald Trump herrscht eine risikofreundliche Stimmung an den Aktienmärkten. Was für höhere Aktienkurse spricht und wo die Risiken lauern:

Zu den wichtigsten Treibern für höhere Kurse zählen die weiterhin recht starken globalen Konjunkturzahlen, die mehrheitlich positiven Signale zur wirtschaftlichen Entwicklung Chinas, die Aussichten auf eine Verbesserung der Unternehmensgewinne in den USA und die nach wie vor äusserst expansive Geldpolitik vieler wichtiger Notenbanken.

Zu den Risiken zählen die politischen Unsicherheiten in Europa mit dem Brexit und wegweisenden Wahlen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden sowie die nach wie vor grosse Unberechenbarkeit des neuen US-Präsidenten und seine protektionistischen Absichten. Auch ein deutlicher Anstieg der Inflation vor allem in den USA ist nicht auszuschliessen. Und China kämpft weiterhin mit einer Immobilienblase, hoher Verschuldung und einer Abwertung des Renminbi.

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